Joachim Friedrich: Vier wie wir - Die rasenden Schulschnecken
Written by Martina Ernst |
 
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In Band 2 „Vier wie wir – Die rasenden Schulschnecken“ stehen Mick und seine Freunde vor einer großen Herausforderung.

Für den kreativsten und außergewöhnlichsten Rekord kann die findigste Klasse einen sensationellen Preis gewinnen: Eine Reise nach Kalifornien. Klar, dass Mick und seine Mitschüler unbedingt die beste Idee haben wollen.

 

 

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Die Geschichte beginnt humorvoll mit den Reparaturkünsten des Hausmeisters. Kalus Vater versetzt mal wieder alle in Staunen. Auf seine Handwerker-Fähigkeiten ist Verlass. Nichts funktioniert mehr. Klassenlehrer Globuli hat eine ungewöhnliche Übung für Teamarbeit parat. Für Begeisterung sorgt die Ausschreibung. Der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde scheint zum Greifen nahe. Dummerweise muss erst eine geniale Idee her. Unterhaltsam, was Mick und seinen Freunden so alles einfällt. Dank Sprecher Peter Kaempfe sticht besonders Micks Freund Kalu mit seinen Eigenarten heraus. Er kann es nicht lassen in Halbsätzen zu sprechen, und Leckereien teilt er äußerst ungern.

Noch nicht mal mit Schulhund Wolle. Der spielt in Band 2 eine größere Rolle. Das Verwechsel-Spiel mit Vorne und Hinten wegen seines langen Fells ist ein Dauerbrenner. An seiner Rekord-Idee hält Mick trotz aller Widrigkeiten stur fest. Wird ihm und seinen Freunden der Erfolg noch gelingen? In Nebengeschichten geht es um die Liebe und um ausgeprägte tierische Zuneigung. Für mehr Spannung hätte die Wettbewerbs-Konkurrenz sorgen können. Sehr trickreich agieren die Gegner nicht. Gerne hätten es noch mehr verrückte Rekord-Ideen sein können. Manchmal fällt das Zuhören schwer, weil Schauspieler Peter Kämpfe zwischen Laut und Leise wechselt, und es Stellen gibt, wo er kaum zu hören ist. Das Ende kommt zu schnell. Hier wurde zu viel Tempo gemacht. Gerne hätte die Geschichte länger sein können. Die Musik von Frank Stehle untermalt einen stimmungsvollen Start und Ausklang.

Der Titel wirkt ein bisschen zu wuchtig und die vier Freunde zu klein. Gelungen ist der Seriencharakter. „Vier wie wir – Die rasenden Schulschnecken“ trumpft mit einer originellen Basisidee auf und gibt Ansporn, sich selbst einen ungewöhnlichen Rekord auszudenken. Fehlt einer in der Geschichte? So gut wie gar nicht in Erscheinung tritt Luka. Es entsteht der Eindruck, dass es sich nur um drei Freunde handelt. Für Mädchen wie Jungs ab 8 Jahren ist auch Band 2 ein unterhaltsamer Hörspaß. Vieles wirkt sehr realitätsnah. Für Kinder ist nichts unmöglich.

 

 

Unsere Bewertung:

Sprecher:
Handlung: (3,5)
Charaktere:
tech. Umsetzung:
Cover: 
Emotion: (2,5)
 
21 Punkte = Hörspaß

Cover: © audiolino