Viele Kinder wünschen sich ein großes Haus mit einem eigenem Zimmer. Einen eigenen Hund und einen Basketballkorb in der eigenen Hofeinfahrt. Eine Schule ohne Schuluniform und eine beste Freundin, die genau gegenüber wohnt. Doch für Annabelle ist das der alltägliche Horror.

Etwas Verbotenes hat auch immer etwas unwiderstehlich Reizvolles. Wenn irgendwo „Nicht drücken!“ drauf steht, ist das Aufregung pur. Nach kurzem Zögern landet der Finger auf dem Schalter und das Chaos beginnt. Der Autor von "Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande" Gernot Gricksch hat sich mit „Nicht drücken!“ eine schräg verrückte Kinder-Knüllergeschichte ausgedacht. Nach harmlosem Anfang geht die Post ab. Ein merkwürdiges Ereignis nach dem anderen geschieht. Die Welt steht auf dem Kopf. Siri, Ivana und Ole kommen aus dem Staunen nicht heraus. Wie lässt sich bloß alles wieder rückgängig machen?

Die Coolman-Serie ist schon in Buchform ein Hit. Als Hörbücher sind die Geschichten um Kai und seinen unsichtbaren Freund unschlagbar. Die fehlenden Comics von Heribert Schulmeyer machen eine untypische, aber geniale Inszenierung mit actionreicher Musik und skurrilen Geräuschen wieder wett. Die Sprecher David Wittman und Robert Missler sorgen für urkomische, actionreiche Unterhaltung. Ein Hörspaß, den man nicht verpassen sollte.

Aus Geisterbahnen den alten Muff auszutreiben und mit neuen Ideen zu glänzen, ist oft gar nicht so einfach. Bei Gespenstergeschichten ist es ähnlich. Schön, dass es dann ein Gespensterhörbuch schafft, dermaßen zu überraschen. „Gespenster gibt es doch!" ist Comedy pur. Da bleibt einem nicht das Lachen im Halse stecken und man setzt keine Spinnweben an. Verrückt, originell mit grandiosen Einfällen und tollen Sprechern. Selbst die Musik hat Ohrwurmcharakter. Kein Wunder, dass es im August 2012 auf Platz 1 der hr2-Hörbuchbestenliste gelandet ist. „Gespenster gibt es doch!“ ist der erste Teil der Friedhofstraße 43-Serie. Es lauern noch viele Überraschungen in der Stadt Schauderburg.

„Märchen haben einen dunklen, sehr wahren Kern.“ In „Reckless“ verwandelt Cornelia Funke fast jedes bekannte Märchen in Orte aus Furcht und Finsternis. Die Märchenfiguren scheinen aus Alpträumen entsprungen zu sein. Zorn, Hass und Verrat beherrschen die Spiegelwelt. Zwerge verachten Menschen, Einhörner töten, Elfen verpassen Schlafmittel und Wassermänner entführen junge Mädchen in ihre Unterwasserhöhlen. „Reckless“ ist düsterer als alle Geschichten von Cornelia Funke zuvor und der Auftakt einer phantasiereichen, spannenden Romantrilogie.

Neue Nachbarn sind immer spannend. Die einen beobachten sie durch die Fenster, die anderen bringen Kuchen vorbei oder versuchen sie auf der Straße abzufangen – Hauptsache man erfährt mehr über die neuen Nachbarn.

Wer würde nicht gerne durch die Zeit reisen und den Tod besiegen? Die Tür durch die Zeit ist unscheinbar und doch wieder nicht. Nele und Flavio haben ein aufregendes Abenteuer vor sich. Sie müssen sich mit gefährlichen Mönchen abgeben, den verschwundenen Vater wieder finden und das Rätsel um die Kunstraube lösen. Dabei sind sie meistens auf sich alleingestellt. Die Erwachsenen wollen ihnen einfach nicht glauben. Legenden und alte Prophezeiungen sind keine Märchen. In manchen schlummert zu viel Wahrheit.

Wenn man eine beste Freundin gefunden hat, die einen ohne Worte versteht und ohne die man keinen Tag verbringen möchte, dann kann man sich nicht vorstellen, dass es jemals anders sein wird.

Valentin kann Gedanken lesen. Dazu muss er nur lange genug jemanden anstarren. Das ist keine schlechte Gabe, wenn man gerade drei Kriminalfälle gleichzeitig auflösen möchte. Gut, dass er Mesut kennen lernt. So wird aus einem Ein-Mann-Detektivbüro ruckzuck ein Zwei-Mann-Detektivbüro.