Der junge Professor Señor Yammara lernt in einer Kneipe in Bogotá den rauen, älteren Billiardspieler Ricardo Laverde kennen. Laverde kommt aus dem Gefängnis und wird von Schuldgefühlen gegenüber seiner Ex-Frau geplagt. Sein einziger Lebenssinn ist es, seinen Fehler wieder gut zu machen und wieder mit seiner großen Liebe vereint zu sein. Yammara wird neugierig, doch Laverde behandelt den Jüngeren kaum wie einen Freund.

Ein alter Meister trifft ein junges Genie: Eine Woche, in einem abgeschiedenen Hotel mit Garten. Der etwas unwillige ältere Autor Rubin soll im Auftrag einer Kultureinrichtung gemeinsam mit dem jungen Autor Wegener an dessen Stück arbeiten. Beim Zusammenprall dieser Welten bricht so einiges auseinander. Erst langsam wird klar, wie genau es zu diesem zweifelhaften Glück kam. Neben den beiden Auserwählten Autoren ist noch der Kulturfunktionär vor Ort, und der junge Wegener hat seine junge Frau Gina mitgebracht. Am Ende ist alles anders.

"Es ist ein Rätsel, wie jemand so ein Buch schreiben kann, ohne sich nach den ersten paar Kapiteln umzubringen", so urteilte eine englische Frauenzeitschrift nach dem Erscheinen des Romans „Wuthering Heights“ von Emily Brontë im Jahr 1847 - als deutsche Übersetzung des Werkes hat sich „Sturmhöhe“ durchgesetzt. Um dem Leser das recht düstere und verworrene Drama der Familien Earnshaw und Linton im viktorianischen England des ausgehenden 18. Jahrhunderts nahezubringen ohne ihn allzu sehr zu verstören, ersann Emily Brontë eine recht modern anmutende Erzählstruktur: ein Gentleman aus London bekommt die tragische Liebesgeschichte von Catherine Earnshaw und dem Findelkind Heathcliff von seiner Hauswirtin erzählt und dokumentiert dies in seinem Tagebuch.

Es ist wie eine Zeitreise! Am 24. Januar 2013 wäre die Schriftstellerin Vicki Baum 125 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Geburtstags wurde ihr Werk „Menschen im Hotel“, das ursprünglich 1929 von ihr geschrieben wurde, und 1958 erstmals als Hörspiel erschien, wieder neu veröffentlicht.

Weihnachten rückt täglich näher und ehe man sich versieht, wird das 24. Adventskalendertürchen geöffnet und der Heilige Abend ist angebrochen. Jede Familie hat ihre ganz eigenen Traditionen, doch zumeist feiert man das Fest im Kreise der Lieben und genießt die gemeinsame Zeit. Doch was ist, wenn man sich das einmal aus einem anderen Blickwinkel anschaut? Tinnitus veröffentlichte drei Kurzhörspiele, die Weihnachten einmal in einem ganz anderen Licht zeigen und die wir euch einmal vorstellen möchten.

Kennst du das Gefühl, wenn man mitten in der Nacht erwacht und spürt, dass etwas nicht stimmt, man weiß nur noch nicht was? Es liegt etwas Seltsames in der Luft, eine gewisse Spannung und man geht dem Gefühl auf den Grund.

Mit „Übernacht“ präsentiert uns Lauscherlounge Records ein Hörspiel von Johanna Steiner, die mir bereits durch ihre Produktion „Buchstabier mit LKW“ bekannt ist. Das Stichwort dieses Werkes lautet Silvester. Der Hörer begleitet drei parallel verlaufende Handlungsstränge in Berlin durch den 31. Dezember hindurch bis ins neue Jahr.

Beim Tinnitus-Mix Vol.1 ist der Name Programm und der Hörer bekommt wahrlich eine bunte Mischung von fünf Kurzhörspielen präsentiert, deren Spielzeiten zwischen vier und 22 Minuten variieren und auch von ihrem jeweiligen Genre her sehr verschieden sind. Nach reichlicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, diesen Sampler Hörspiel für Hörspiel durchzugehen und zu jeder der fünf Geschichten einen kurzen Kommentar abzugeben.

Manchen Tieren werden seit Jahrhunderten verschiedene Eigenschaften zugeschrieben. So wird auch dem Raben in vielen Kulturen eine Bedeutung zugeteilt. Doch neben seiner Weisheit bringt er auch die Erleuchtung auf dem dunklen Weg, der auf einen wartet. Denn der Rabe gilt im Volksmund auch als Todesbote.