„Im Rausch der Tiefe“, „Die Tiefe“, die Liste der Meereskrimis ist lang. Im Kriminalhörspiel „Nullzeit“ von Juli Zeh ist der Ozean Austragungsort einer gefährlichen Leidenschaft und einer von Hass und Liebe geprägten Beziehung. „Nullzeit“ ist ein Begriff aus dem Tauchen mit einem Drucklauftauchgerät und bringt in nur einem, zweideutigen Wort eine fast ausweglose Situation perfekt auf den Punkt.

Was erwartet mich denn da, ein Live-Hörspiel aus der Lauscherlounge? Da muss ich doch mal kurz überlegen, was mir spontan dazu einfällt. Zuallererst kann ich dazu sagen, dass die Produktionen der Lauscherlounge, zumindest

„Die neuen Fälle“, wenn ich dergleichen in Zusammenhang mit Sherlock Holmes höre bin ich, so muss ich gestehen, doch schon immer sehr skeptisch

Humanemy geht in die zweite Runde, man könnte auch sagen: „Halbzeit!“ Denn wir haben den zweiten Teil eines Vierteilers vor uns. Die erste Folge warf zunächst einiges an Fragen auf und ließ noch nicht so richtig durchblicken, wohin es gehen soll. Wir verließen Lennart, das Chamäleon, nachdem er und Bones ihre Truppe für den Diebstahl brisanter Daten zusammengestellt hatten. Neben den beiden Erwähnten gehören diesem Team Center, der Mann fürs Grobe, und Maurice, der Fahrer, an. Der Titel der neuen Episode zeigt schon an, dass letzterer dieses Mal im Fokus steht … und los geht die Fahrt!

Endlich geht es auch bei der Denkmaschine wieder weiter. Seit der letzten Folge sind mittlerweile mehr als 10 Monate vergangen, aber dies hängt vielleicht auch mit dem Wechsel des Herausgebers zusammen. Nachdem die Serie nicht mehr bei Folgenreich erscheint, werden die neuen Folgen direkt bei Highscore Music herausgegeben. Da mir keine Hintergründe bekannt sind, möchte ich an dieser Stelle nicht über den Grund für den Wechsel spekulieren, sondern freue mich einfach, dass es weiter geht.

Es gehört mit zu den schlimmsten Dinge, die ein Mensch überhaupt erleben kann: der Tod des eigenen Kindes. John und Laura haben ihre gemeinsame Tochter verloren. Ertrunken im Teich. Jetzt versuchen sie irgendwie weiter zu leben.

Der siebte Fall des Doktor Sonderberg führt uns nach dem Abstecher zur Burg Vischering wieder nach Düsseldorf. Und wie der Titel der Folge bereits vermuten lässt, werden wir auch mit kulturell hochwertigem Theater konfrontiert … aber selbstverständlich darf auch in diesem Fall ein mysteriöser Todesfall nicht fehlen.

Ein neuer Meisterdetektiv feiert seinen Einstand auf dem Hörspielparkett … Tom Shark wird von dem Label Marctropolis ins Rennen geschickt. Die Krimi-Szene ist ein heiß umkämpftes Pflaster, in dem sich bereits einige Serien etabliert haben. So zum Beispiel Lady Bedfort und diverse Versionen des Londoner Meisterdetektivs Sherlock Holmes, aber auch Pater Brown, Doktor Friedrich Sonderberg und die Denkmaschine Prof. Van Dusen liefern, der eine mehr der andere weniger regelmäßig, ihre kriminologischen Kabinettstückchen ab. Da haben es Neulinge reichlich schwer eine Lücke zu finden, um wirklich zu landen muss man mit einer neuen Serie das Genre fast schon neu erfinden.

Der Name der Serie ist Programm und daher steht die grundsätzliche Art des Verbrechens eigentlich auch nie in Frage. Die wichtige Frage, die sich jedes Mal aufs Neue stellt, ist: Wer bringt wen um und vor allem warum? In der vorliegenden Folge werden die Hörerinnen und Hörer mit einer Mafia-Story konfrontiert. Die Yakuza stiften mächtig Unruhe in Düsseldorf und ein noch recht unerfahrener Journalist heftet sich an deren Fersen.